Das perfekte Familienzelt finden

Du suchst das perfekte Familienzelt für einen unvergesslichen Outdoor-Urlaub?
Dann bist du hier genau richtig!

Das Angebot für Familienzelte ist groß und unübersichtlich. Wir helfen dir, genau das richtige Zelt auszusuchen! Auf unserer Seite findest du viele hilfreiche Artikel, Infos, Tipps, Vergleiche und unsere persönlichen Kaufempfehlungen.

Hier erfährst du Alles, was du wissen musst und worauf es beim Familienzelt kaufen wirklich ankommt. Von A wie Ausstattung, über M wie Material bis hin zu W wie Wassersäule findest du hier die wichtigsten Informationen zum Thema Familienzelt – und das Alles auf einer Seite!

Um dich richtig zu entscheiden, schau dir am besten die typischen Merkmale wie z.B. Größe, Gewicht oder Wasserdichtigkeit an. Informiere dich auch über die Besonderheiten, die das jeweilige Familienzelt zu bieten hat und nicht vergessen – die Angaben der Hersteller liefern dir weitere wertvolle Hinweise, welches Zelt genau das richtige für deinen nächsten Camping-Urlaub ist.

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Familienzelt 4 Personen Familie

Familienzelt Top 6 Bestseller

Coleman Coastline

Für 3 Personen
  • Top Preis-Leistungsverhältnis
  • 3.000 mm Wassersäule
  • Geräumiges Vorzelt
  • Niedriges Gewicht
  • Kleines Packmaß

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Gotland Familienzelt 6 Personen von Skandika

Skandika Gotland

Für 6 Personen
  • Top Preis-Leistungsverhältnis
  • 5.000 mm Wassersäule
  • Riesiges Vorzelt mit Bodenplane
  • 2 Schlafkabinen
  • 3 Eingänge

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Großes Tunnelzelt Familienzelt 4 Personen von Campfeuer

Campfeuer Tunnelzelt

Für 4 Personen
  • Top Preis-Leistungsverhältnis
  • 5.000 mm Wassersäule
  • Großes Vorzelt
  • 2 m Stehhöhe
  • 2 Schlafkabinen

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Montana Familienzelt 8 Personen von Skandika

Skandika Montana

Für 8 Personen
  • 2 m Stehhöhe
  • 5.000 mm Wassersäule
  • Riesiges Vorzelt mit Bodenplane
  • 4 Schlafkabinen
  • Sehr gute Belüftung

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Waterfall Familienzelt 5 Personen von Coleman

Coleman Waterfall

Für 5 Personen
  • 2 m Stehhöhe
  • 3.000 mm Wassersäule
  • Geräumiges Vorzelt mit Bodenplane
  • Leichter Aufbau
  • Teilbare Schlafkabine

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Nimbus Familienzelt 12 Personen von Skandika

Skandika Nimbus

Für 12 Personen
  • 2 m Stehhöhe
  • 5.000 mm Wassersäule
  • Riesiger Wohnbereich
  • 4 Schlafkabinen
  • Sehr gute Belüftung

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In 3 Schritten zum perfekten Familienzelt

  1. Verschaffe dir zuerst einen Überblick über das Thema
  2. Grenze die Auswahl auf zwei oder drei Zelte ein
  3. Vergleiche deine Favoriten und triff eine Entscheidung

 

Zeltgröße & Personenanzahl

Nach ausführlicher Recherche haben wir festgestellt, dass die Personenangabe zur Zeltgröße manchmal knapp bemessen ist. Wenn man rein nach dieser Hersteller Angabe geht, kann es ganz schön eng werden!

Tipp: In der Beschreibung findest du unsere Empfehlung zur Größe.

Familienzelt Urlaub Campingplatz

Welches Familienzelt kaufen?

Als erstes solltest du dir überlegen, was du dir unter einem Familienzelt vorstellst und welche Erwartungen du an das Zelt hast. Folgende Fragen werden dir dabei helfen:

  • Platzbedarf: Wie viele Personen sollen im Zelt unterkommen?
  • Nutzung: Wo und wie soll das Familienzelt größtenteils eingesetzt werden?
  • Reiseziel:  Liegt das Ziel eher in warmen, kalten oder stürmischen Regionen?
  • Transportwahl: Wie wird das Zelt transportiert?

Nachdem du deine persönlichen Anforderungen genau kennst, kannst du jetzt über Merkmale deine Auswahl weiter eingrenzen.

Passen die Eigenschaften zu deinen Erwartungen?

Hierbei können dir diese Fragen helfen:

  • Welcher Zeltformen gibt es?
  • Wie soll die Aufteilung der Schlafkabinen sein?
  • Soll es ein Familienzelt mit Stehhöhe sein?
  • Muss das Zelt besonders UV-beständig sein?
  • Worauf muss ich beim Zelt-Gestänge achten?
  • Soll es ein besonders leichtes Familienzelt sein?
  • Wie schnell kann das Zelt auf- und abgebaut werden?

Um das ideale Zelt zu finden, das genau deinen Bedürfnissen entspricht, brauchst du nun Informationen zu den einzelnen Produktmerkmalen.

Die Wichtigsten wie Zelttyp, Größe, Wassersäule, Material, Beschichtung, Gestänge, Gewicht und Belüftung haben wir hier für dich aufgelistet.

Zelttypen & Konstruktion

Welche Zeltformen gibt es?

Größere Familienzelte sind meistens Tunnel-, Kuppel-, oder Steilwandzelte. Kleinere Zelte bis zu 4 Personen können auch Wurfzelte sein. Einige Modelle sind eine Mischung aus zwei unterschiedlichen Formen. Unser Bestseller, das Coleman Waterfall Deluxe für 5 Personen ist zum Beispiel ein Kuppelzelt mit einem Tunnelanbau.

 

Familienzelt in Tunnel- und Kuppelform

Jede Form hat ihre eigenen Merkmale und besondere Vor-und Nachteile.
Tunnel- und Kuppelzelte bieten im Vergleich zu anderen Zeltformen die beste Raumnutzung und zeichnen sich durch geräumige Aufenthaltsflächen, getrennte Schlafkabinen und große Zeltvorräume aus. Familienzelte ab 4 Personen verfügen meistens auch über eine ausreichende Stehhöhe von mindestens 2 m.

 

Konstruktion

Familienzelte ähneln sich alle in ihrem Aufbau als Doppelwand-Konstruktion. Sie bestehen aus einem wasserdichten Außenzelt und einem atmungsaktiven, luftigen Innenzelt. Entweder ist das Außenzelt mit dem Innenzelt verbunden und Beide werden gleichzeitig aufgebaut. Oder das Außenzelt wird als Erstes errichtet und das Innenzelt wird dann im zweiten Schritt separat eingehängt.

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Ein Kuppelzelt mit Tunnelanbau:
Das Coleman Waterfall 5 Deluxe

Familienzelt Coleman Waterfall 5 Personen

Kuppelzelt

Kuppelzelte werden als Familienzelte in verschiedenen Größen bis zu 8 Personen angeboten. Da die Zelte nicht unbedingt abgespannt werden müssen, eignen sie sich besonders für harte, felsige und trockene Böden. Sie werden häufig als Trekking- und Campingzelte eingesetzt.

 

Zelt aufbauen

Der Auf- und Abbau von Kuppelzelten ist sehr einfach, da sie aus nur zwei überkreuz-liegenden Gestängebögen bestehen. Beim Aufbau müssen diese lediglich in die dafür vorgesehenen Schlaufen, Kanäle oder Haken geschoben und am Innenzelt befestigt werden. Zum Schluss wird das Innenzelt an der Bodenfläche abgespannt. Das Außenzelt kann im Anschluss einfach über die Gestängebögen gespannt werden.

Kuppelzelte mit einem dritten Gestängebogen verfügen über ein größeres Vorzelt.

 

Stabilität und Konstruktion

Im Gegensatz zum Tunnelzelt steht das Kuppelzelt, zumindest bei windstillem Wetter, von alleine und benötigt keine Heringe. Die beiden Bögen werden am Boden und am höchsten, gemeinsamen Punkt fixiert und sorgen so für eine sichere Konstruktion. Für das Abspannen der Apside ( Vorzelt, Stauraum) werden jedoch Heringe eingesetzt. Zu einer besseren Stabilisation werden auch Abspannleinen verwendet.

Im abgespannten Zustand hat das Kuppelzelt dank der Konstruktion eine höhere Windstabilität. Außerdem können diese Zelte ein höheres Schneegewicht aushalten als Tunnelzelte. Auch beim Windrichtungswechsel stehen die Zelte stabil.

 

Belüftung

Wenn mehrere Eingänge vorhanden sind und das Außenzelt nicht bis zum Boden abgespannt ist, ist eine sehr gute Belüftung möglich.

 

Raumangebot und Gewicht

Bei einem Kuppelzelt sind die Wände gekrümmt. Daher bietet das Zelt ein schlechteres Raum-Gewichts-Verhältnis, mit kleineren Schlafkabinen. Auch das Gewicht ist meistens höher als beim Tunnelzelt. Es gibt natürlich auch sehr leichte freistehende Kuppelzelte, die das schlechte Verhältnis wieder ausgleichen. Diese sind dann aber preislich auch dementsprechend teurer.

Tipp: Beim Familienzelt in Kuppelform auf eine ausreichende Stehhöhe achten!

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Familienzelt High Peak Nevada Kuppelzelt

Vorteile

  • Wenige Abspannleinen notwendig
  • Aufbau auf kleiner Fläche möglich
  • Angenehmes Raum-Klima
  • Höhere Stabilität durch Gestängebögen (Geodät Form)
  • Innenzelt = Moskitonetz
  • Stabil bei Wind und Schnee

 

Nachteile

  • Raumnutzung beschränkt
  • Schlechteres Raum-Gewichts-Verhältnis
  • Keine Stehhöhe bei kleinen Zelten
  • Vorzelt kleiner
  • Innenzelt wird als Erstes aufgebaut (bei Aufbau im Regen suboptimal)

 

Tipp: Kuppelzelte, bei denen das Vorzelt über einen separaten Bogen aufgespannt wird, haben einen größeren Vorraum.

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Tunnelzelt

Tunnelzelte können sehr vielseitig zu allen Jahreszeiten eingesetzt werden und bieten aufgrund ihrer Bauweise das beste Verhältnis zwischen Raum und Gewicht. Die zur Verfügung stehende Fläche ist größer als bei anderen Zeltformen. Der Raum im Innenzelt wird optimal ausgenutzt und das bei einem verhältnismäßig niedrigen Gesamtgewicht.

Sie werden oftmals in Gegenden mit großem Platzangebot oder auf Fahrrad- und Trekking-Touren mit viel Gepäck eingesetzt.

 

Merkmale

Das Tunnelzelt hat meistens zwei oder mehr parallel verlaufende Gestängebögen, die Seitenwände gehen steil nach oben und der Eingang befindet sich an einer der Stirnseiten.

In dem meist geräumigen Vorzelt hat man Platz für Ausrüstung und bei schlechtem Wetter kann hier gekocht werden. Bei einem Tunnelzelt mit zwei Eingängen hat man sogar eine vom Wind abgewandte Seite.

 

Zelt aufbauen

Das Tunnelzelt lässt sich schnell aufstellen und muss mit mindestens 4 Heringen befestigt werden. Da das Innenzelt in das Außenzelt eingehängt ist, können beide Zelte gleichzeitig aufgebaut werden. Das erspart Zeit und falls es beim Aufbau regnen sollte, bleibt das Innenzelt trocken.

 

Harter Boden & Wind

Wenn die Heringe aufgrund von ungünstigen Bodenverhältnissen nicht richtig im Boden verankert werden können, wird es beim Zeltaufbau problematisch. Dies kann zum Beispiel im Hochgebirge der Fall sein. Wenn starker Wind auf die breite Seitenfläche trifft, kann das Zelt instabil werden.

Tipp: Um die Windstabilität zu erhöhen, sollte man das Tunnelzelt immer in Windrichtung aufbauen und mit Abspannleinen seitlich, an der Vorder- und Rückseite ordentlich abspannen.

Familienzelt Campfeuer Tunnelzelt

Vorteile

  • Schneller Aufbau
  • Innenzelt & Außenzelt miteinander verbunden
  • Innenzelt bleibt beim Aufbau trocken
  • Optimale Innenraumnutzung
  • Gutes Gewicht- Raumverhältnis
  • Windstabil (Zelt in Windrichtung aufbauen)

 

Nachteile

  • Viel Platz zum Aufbauen notwendig
  • Heringe gehen bei harten Böden nicht rein
  • Instabil beim Aufbau gegen Windrichtung
  • Saunaeffekt (schlechte Belüftung) bei warmen Wetter

Wie groß soll das Familienzelt sein?

Richtige Zeltgröße

Im Camping Urlaub ist das Familienzelt der Mittelpunkt des Lebens. Im und um das Zelt herum wird gekocht, gespielt und entspannt! Ein klassisches Familienzelt bietet genügend Platz für mindestens 3 Personen sowie ausreichend Abstellfläche für Gepäck und Camping Möbel. Auch bei Regenwetter und längeren Aufenthalten im Zeltinneren sollten alle Personen ausreichend Platz zum gemütlichen Verweilen haben. Die Wahl der passenden Zeltgröße ist daher besonders wichtig.

 

Erwartungen & Angebot

Als Familie hat man ganz besondere Anforderungen an ein Zelt. Möglichst groß, mit viel Stauraum und durchgehender Stehhöhe soll es sein!

Die Hersteller haben das erkannt und bieten eine große Auswahl an unterschiedlichen Familienzelt Modellen an. Diese sind in ihrer Konstruktion, der Ausstattung und der Raumgröße auf Familien mit Kindern bestens abgestimmt.

Berechnung der Fläche

icon_grösse_01Um die notwendige Mindestfläche zu berechnen, wird der Schlaf-und Wohnraum zusammengezählt. Je nachdem, wie viele Personen in einer Kabine schlafen und welche Schlafmatratzen reingelegt werden, fällt diese Fläche entsprechend größer oder kleiner aus. Unterschiedliche Größen der Isomatten:

  • Schmale Isomatte:       183 x 50 cm
  • Normale Isomatte:       180 x 60 cm
  • Komfort Luftbett:          185 x 74 cm

 

Beispiel

4 Personen Familie mit zwei Erwachsenen und 2 Kindern
4 x Normale Isomatte: 180 x 240 cm

Wenn alle Personen in einer Schafkabine nebeneinanderliegen, ergibt sich eine reine Schlaffläche von 180 x 240 cm. Hinzu kommt der Bewegungspielraum und die Wohnfläche (Vorzelt).

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Familienzelt Grösse

Perfektes Familienzelt

Das perfekte Familienzelt vereint alle grundlegenden Anforderungen in einer möglichst komfortablen Lösung. Gleichzeitig bietet es auch Raum für flexible und persönliche Freizeitgestaltung.

Es gibt nicht DIE eine Lösung für alle Familien. Wir wollen dir im folgenden Artikel helfen, die vielen Möglichkeiten einzugrenzen und so die richtige Familienzelt-Größe zu finden.

Die Wahl der Zeltgröße hängt im Wesentlichen von 3 Faktoren ab: Personenanzahl, Komfortanspruch und den Transportmöglichkeiten.

Zeltgröße – Unsere Empfehlung

Wenn du großen Wert legst auf viel Platz, Komfort und Stauraum, dann orientiere dich an einem möglichst großen Zelt und kaufe nicht zu klein. Ihr werdet den großzügigen Platz, spätestens bei schlechtem Wetter, sehr zu schätzen wissen.

 

Tipp: Bewegungsspielraum für Arme und Füße großzügig miteinberechnen, weil man sich in der Nacht immer bewegt. Die wenigsten Menschen wachen exakt in der Schlafposition auf, in der sie eingeschlafen sind. Kinder bewegen sich besonders viel im Schlaf und schlafen oft unruhig.

Hier sollte man sich einfach überlegen, welche Vorzeltgröße man für die Familiengröße als angemessen empfindet. Diese Fläche sollte mindestens so groß sein, dass man sich hier auch bei Schlechtwetter gut aufhalten kann und auch genügend Abstellfläche hat.

Neben der Fläche ist auch die Höhe ein entscheidendes Kriterium für die Zeltauswahl. Optimal ist eine Stehhöhe von 2 Metern auf der gesamten Fläche. Mindestens jedoch sollte man in der Mitte des Zeltes aufrecht stehen können.

Je nach Zelttyp und Form variieren die Höhen. Ein Blick in die Maßangaben gibt Aufschluss, ob das Familienzelt über die gewünschte Stehhöhe verfügt.

Die meisten Familienzelte ab 4 Personen haben eine ausreichende Höhe.
Hauszelte besitzen aufgrund ihrer rechteckigen Form fast immer eine Standhöhe, die auch für größere Personen ausreicht.

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Wenn die Familie aus Vater, Mutter und zwei Kindern besteht, dann sollte mindestens ein 4- bis 5-Personen-Familienzelt gewählt werden. Ist mehr Komfort und Platz gewünscht, kann man auch ein 6- oder 7-Personen-Zelt nehmen.

Wenn es kleine Kinder gibt, die zukünftig mit in den Camping Urlaub fahren, lohnt es sich ein paar Jahre voraus zu denken. In diesem Fall ist es empfehlenswert ein Familienzelt in passender Größe für alle großen und „noch“ kleinen Personen mit ausreichend vielen Schlafkabinen auszusuchen.

Für eine Familie mit 5 Personen (2 Elternteile, zwei Schulkinder und ein Kleinkind) ist das Skandika Gotland für 6 Personen für zukünftige Campingjahre zu empfehlen.

Die Angaben der Hersteller sind manchmal besonders für den Schlafraum knapp bemessen.

Wenn Kinder einen Freund mitnehmen wollen, weitere Familienangehörige mitreisen oder sich ein spontaner Überraschungsbesuch anmeldet, sollte das Familienzelt notfalls auch ausreichend Platz für die Gäste bieten.

Tipp: Das Familienzelt nicht zu klein kaufen!

Das Vorzelt ist das Familienzelt-Wohnzimmer. Die Unterbringung von Gepäck, Lebensmitteln und Equipment sollte hier problemlos möglich sein. Auch für Tätigkeiten wie z.B. Kochen oder Spielen bietet es ausreichend Platz. Bei Regen kann sich die ganze Familie im geräumigen Vorzelt aufhalten und die gemeinsame Zeit genießen, ohne sich auf die Füße zu treten.

Selbst ein 3- oder 4-Mann-Zelt sollte über einen solchen Vorraum mit zusätzlicher Fläche zum Abstellen verfügen.

Je nach Typ und Modell werden unterschiedlich große Vorzeltvarianten angeboten. Prinzipiell kann man sagen – je größer das Zelt, desto mehr Raum und Komfort bietet es. Hier gilt es, passend zu den eigenen Ansprüchen und der Personenanzahl, ein Familienzelt mit einem ausreichend großen Vorraum auszusuchen.

Ein großes Familienzelt bietet den größten Komfort und ausreichend Platz. Allerdings sollte beim Kauf auch der Auf- und Abbau von einem großen Zelt mitbedacht werden. Dafür braucht man meistens mindestens zwei Personen. Ein größeres Familienzelt aufzustellen, bedarf sicherlich auch mehr Zeit und bedeutet insgesamt auch mehr Arbeitsaufwand.

Wird der Standort während des Camping-Urlaubes mehrmals gewechselt, ist ein schnellaufbauendes und leichtes Familienzelt zu empfehlen. Wenn das Zelt an einem Standort bleibt, kann man sich durchaus für die größere Variante und damit für mehr Komfort entscheiden. Dann lohnt sich der Aufbau und der damit verbundene Aufwand allemal.

Familienzelte verfügen meistens über mehrere Schlafkabinen, die unterschiedlich groß sein können. Bei 4- oder 5-Personen-Zelten gibt es meistens einen großen Schlafraum, der in zwei Schlafkabinen unterteilt werden kann.

Zelte für 6 – 12 Personen verfügen über mehrere Schlafräume mit weiteren Schlafkabinen. Die Aufteilung der Kabinen variiert von Modell zu Modell. Freie Schlafkabinen können zu einem zusätzlichen Stauraum umfunktioniert werden.

Tipp: Vor der Anschaffung über die Aufteilung der Schlafplätze nachdenken.

Die Höhe der Wassersäule

Die Wassersäule ist eine Maßeinheit, um die Wasserdichtigkeit von verschiedenen Materialien im Outdoor Bereich anzugeben. Sie zeigt an, wieviel Wasser auf der Fläche „stehen“ kann, ohne dass das Wasser durchsickert.

 

Wie wird Wassersäule gemessen?

icon_wassersäule_01Um die Höhe der Wassersäule zu bestimmen, lässt man auf einen 10 Quadratzentimeter großen Stoff Wasser tropfen. Wenn das Wasser z.B. bei 1500 mm. beginnt durch das Material zu dringen, hat der Zellstoff seine höchsten Wert erreicht.
Anders gesagt: das Material wird erst dann wasserdurchlässig, wenn vom Boden aus gesehen 1,5 m. Wasser über dem Zelt stehen.
Das Ergebnis der Messung wird mit der Einheit Wassersäule angegeben. Das geprüfte Material hat dann eine Wassersäule Höhe von 1500 mm. und gilt bis zu diesem Wert als wasserdicht.

 

Wie wichtig ist die Wassersäule?

Die Einheit ist ein erster wichtiger Anhaltspunkt zur Beurteilung der Wasserundurchlässigkeit vom Familienzelt. Schließlich will man ja nicht, dass es von oben reintropft oder dass das Familienzelt bei Regen absäuft.

Tipp: Zelthersteller geben aus Haftungsgründen häufig einen niedrigeren Wassersäulenwert an (1500 bei einem Zelt, das viel mehr aushält).

Unsere Empfehlung

Für ein gutes Familienzelt gilt eine Höhe zwischen 2000 – 3000 mm. als normal.
Wenn du auf Nummer sichergehen willst, dann wähle ein Familienzelt mit einer besonders starken Wassersäule.
Das Skandika Gotland für 6 Personen hat beispielweise eine Wassersäule von 5000 mm.

 

Was wir nicht empfehlen

Eine 1300 – 1500 hohe Wassersäule im Außenzelt ist ungünstig, da eine gute Wasserdichtigkeit auch gleichzeitig für mehr Stabilität und Sicherheit sorgt.
Zelte sind regelmäßig Wind und Regenfällen ausgesetzt und brauchen die Standfestigkeit. Außerdem kann diese Höhe beim starken Dauerregen schnell überschritten werden.

 

Fazit

Allgemein kann man sagen – je höher die Wassersäule, umso besser!
Dennoch gilt, den Focus nicht nur auf die reinen Zahlen der Wassersäule und die Normangaben legen, sondern auch die anderen Aspekte wie Dichtigkeit des Bodens, Beschichtung, Nähte und Qualität des Materials prüfen.

Denn was bringt einem eine hohe Wassersäule, wenn die Beschichtung nach zwei Wochen weg ist? Eine niedrigere Wassersäule mit einer langlebigen Beschichtung hält dafür mehrere Jahre.
Letztendlich entscheidet auch das Camping Ziel und das dortige Klima über die Höhe der Wassersäule.

Familienzelt Wassersäule Aussenzelt

Wie hoch soll die Wassersäule sein?

Bei einem Familienzelt wird bei den Materialien zwischen dem Außenzelt, dem Boden und den Wänden unterschieden. Für alle drei Bestandteile gelten unterschiedliche Wasserdichten.

Über die Bedeutung der Wassersäule, gibt es unterschiedliche Meinungen. Laut DIN (Deutsches Institut für Normung) gilt ein Zelt Obermaterial ab 1500 mm. Wassersäule bereits als wasserdicht.
Einige Fachleute raten jedoch eher zu einer Wassersäule Höhe von mindestens 3000 mm.

Je nach klimatischen Bedingungen und Witterung variiert der Wasserdruck und relativiert damit die Angabe der Wassersäule.
Was nützt einem eine 1500 mm hohe Wassersäule, wenn es in der Praxis dennoch durchregnet?

Tipp: Beim Aufbau ist eine gute Abspannung wichtig. Hier darauf achten, dass das Zelt keinen Kontakt zum Innenzelt hat und dass sich nirgendwo Dellen oder Vertiefungen bilden können.

Das Familienzelt kann entweder einen fest eingenähten, einen hochgezogenen oder einen separaten Boden zum Einlegen haben. Die erste Variante bietet die größte Wasserundurchlässigkeit.

 
Hohe Anforderungen

Da der Zeltboden höheren mechanischen Belastungen ausgesetzt ist, muss er widerstandsfähig, robust, langlebig und absolut wasserdicht sein.
Das Körpergewicht von mehreren Personen lastet auf dem Boden und erzeugt somit einen starken Druck, dem er standhalten muss. Außerdem ist er die einzige Begrenzung zwischen dem Naturuntergrund und der Schlafunterlage.

Tipp: Um den Zeltboden komplett wasserdicht zu machen, immer eine Footprint (Zeltunterlage) unter das Familienzelt legen. Das verhindert einen Wassereintritt von unten und schützt gleichzeitig den empfindlichen Zeltboden.

 
Verwendung

Bei Familienzelten im günstigeren und mittleren Preissegment werden meist wasserdichte PE Folie (Polyethylen) als Bodenbelag eingesetzt. Hier spielt die Wassersäule keine Rolle.

Bei hochpreisigen Zelten werden andere Materialien (Polyamide, Polyester) verwendet. Hier ist eine Wassersäule zwischen 8000 und 10000 mm. zu empfehlen.

Der Boden sollte mindestens 10 cm. an den Kanten hochgezogen sein. Die Bodenwanne schützt das Familienzelt perfekt vor Nässe und Kälte.

Neben dem Ausgangsmaterial ist die Verarbeitung der Nähte mit für die Wasserdichtigkeit verantwortlich. Hier sollte man auf eine gute Verarbeitung und Versiedelung achten.

Material

Das richtige Material ist neben der Form und der Konstruktion ein weiteres Kriterium bei der Auswahl von einem Familienzelt. Das verarbeitete Gewebe und deren Beschaffenheit hat Einfluss auf Gewicht, Stabilität sowie die Wasserfestigkeit des Zeltes. Es werden Materialien für Außenzelt, Innenzelt und Zeltboden unterschieden.

Material Außenzelt

Es gibt überwiegend drei Stoffe, die für das Obermaterial im Außenzelt in Frage kommen: Baumwollmischgewebe, Polyamid (Nylon) oder Polyester. Diese Gewebsarten erfüllen die hohen Anforderungen und werden bei 90 % aller modernen Camping und Familienzelte eingesetzt.

 

Anforderungen

An das Außenzelt sind im Vergleich zum Innenzelt die größten Anforderungen gestellt. Dieses Obermaterial ist ständig den wechselhaften und heftigsten Witterungsbedingungen ausgesetzt. Absolute Wasserundurchlässigkeit, eine hohe UV Beständigkeit, Reißfestigkeit und eine Kälteunempfindlichkeit sollte das Material daher mit sich bringen.

Fragen zum Material

  • Welches Material ist für welche Verwendung am besten geeignet?
  • Wie unterscheiden sich die Gewebsarten in ihren Eigenschaften (Reißfestigkeit, UV Beständigkeit, Wasserundurchlässigkeit)?
Familienzelt Material Naht Aussenzelt
Verwendung

Das sehr leichte Material wird für Zellstoffe im Außenzelt eingesetzt. Es verbindet idealerweise eine hohe Festigkeit mit einem niedrigen Gewicht.
Bei Beschädigung durch Zeltgestänge, Äste, Steine oder Unwetter hat der Stoff auch unter Zug eine immer noch starke Festigkeit und reißt nicht vollständig ein.

 
Vorteile
  • Dicht gewoben–hohe Reißfestigkeit
  • Hohe Weitreißfestigkeit
  • 100 % winddicht
  • Wasserdicht (bei beidseitig, haltbarer Silikonbeschichtung)
  • Sehr widerstandsfähig
  • Minimale Ausdehnung
  • UV stabil (beschichtet)
Verwendung

Reine Baumwolle wird kaum noch eingesetzt. Das Mischgewebe Technical Cotton wird meistens in einer Mischung aus 65% Polyester und 35 % Baumwolle bei Gruppen-und Familienzelten verwendet.
Dieser Mix vereint die Vorteile des Naturstoffes Baumwolle und die der Kunstfaser.
Baumwolle kann auch für Innenhimmel, Sonnendächer und Seitenwände von Steilwandzelten eingesetzt werden.

Die Frage nach Baumwollzelten ist in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Und das leider zu unrecht. Denn dieser Naturstoff hat nach wie vor viele Vorteile zu bieten.

 
Vorteile
  • Imprägniertes Baumwollmaterial ist langlebig
  • Sehr hohe Wasserdichtigkeit (solange kein Druck gegen Zeltwände)
  • Bei Nässe quellen die Fasern auf– Material wasserundurchlässig
  • PU beschichtet, bleibt dennoch sehr atmungsaktiv
  • Hohe Resistenz bei UV Strahlen
  • Stark abweisend bei Funkenflug
  • Hohe Atmungsaktivität
  • Wasserdampfdurchlässig
  • Gutes Zeltklima
  • Das Klima im Baumwollzelt ist angenehmer als bei Kunstfaser (Polyester oder Polyamid) gefertigten Zelten.

Während diese Zelte einfach nur dicht sind und keinen Luftaustausch zulassen, zirkuliert der Sauerstoff und Wasserdampf in einem Baumwollzelt kontinuierlich.
Auch bei längerer Sonneneinstrahlung ist die Luft im Familienzelt frisch und der stickige „Saunalufteffekt“ kann nicht auftreten.

 
Nachteile
  • Geringere Reißfestigkeit als Kunststoff
  • Größeres Packmaß
  • Höheres Gewicht
  • Längere Trockenzeit
  • Pflegebedürftig
  • Nasse Baumwolle verliert an Atmungsaktivität
  • Farben bleichen aus
  • Unbeschichtete Baumwolle dehnt bei Nässe stark aus
  • Kann schimmeln
  • Teuer
  • Muss nachimprägniert werden
  • Anfälliger für Schmutz (offene Gewebeflächen)

Profitipp: Wenn man mobil ist und das Zeltgewicht und Packmaß eher eine untergeordnete Rolle spielen, ist das Baumwollmischgewebe aufgrund seiner vielen positiven Eigenschaften zu empfehlen.

Verwendung

Nylon wurde ursprünglich als Ersatz für Seide entwickelt und ist aufgrund des geringen Gewichtes und des kleinen Packmaßes meistens bei hochwertigen Trekkingzelten für Extremtouren verwendet.

 

Vorteile
  • Sehr leicht
  • Scheuerfest
  • Reißfester als Polyester
  • UV resistent ( Silikon beschichtet)
  • Schimmelt nicht
  • Ripstop-Verfahren

Tipp: Für das Außenzelt sollte Ripstop Nylon bevorzugt ausgesucht werden. Die eingearbeiteten Verstärkungen erhöhen die Reißfestigkeit und dehnen das Material weniger aus.

 

Nachteile
  • UV empfindlich
  • Dehnt sich aus (Luftfeuchtigkeit, Nässe)
  • Muss nachgespannt werden
  • Bleicht aus
  • Nähte mit Nahtdichter nacharbeiten
  • Kondenswasserbildung (regelmäßig lüften)

Tipp: Das Familienzelt von Anfang an richtig abspannen, um das Nachspannen zu umgehen.

Verwendung

Dieses Gewebe wird als Standardmaterial für die meisten Außenzelte verwendet und ist ein Allrounder im Outdoor Bereich.
Es wird mit einer PU oder PVS Beschichtung für die Herstellung leichter Reisezelte eingesetzt.

Polyester ist entgegen einiger Meinungen nicht minderwertiger als andere Kunststoffasern, sondern verfügt schlicht und einfach über eigene, besondere Eigenschaften.

 

Vorteile
  • Geringe Dehnbarkeit (kein Abspannen)
  • Reiß- und scheuerfest
  • Lichtbeständig
  • Wetterfest (beschichtet)
  • Leichter Auf-und Abbau
  • Geringes Transportgewicht
  • Flammenabweisend
  • Hohe Materialdichte
  • Ripstop Verfahren

 

Nachteile
  • Dicker und schwerer als Polyamid
  • Muss beschichtet werden, um wasserdicht zu bleiben
  • Geringere Reißfestigkeit als Polyamid (sinkt durch Beschichtung weiter ab)
  • Kondenswasserbildung (regelmäßig lüften)
  • Geringe UV Beständigkeit
  • Laut bei Wind
Was ist das?

Zellschichten wie Gore Tex, Teflon oder Dyneon sind verschiedene Bezeichnungen für ein und denselben Stoff, nämlich die PPFE Membranen.
Diese werden aus gespreizten Polytetrafluorethylen (PPFE) hergestellt und besitzen alle dieselben Funktionsweisen.

 

Verwendung

Das Gewebe wird vor allem in der Bekleidungsindustrie für Funktions- und Outdoorartikel eingesetzt–und neuerdings auch bei hochpreisigen Zelten.
Um das Kondenswasser-Problem zu lösen, verwenden einige Hersteller dieses Gewebe als Obermaterial von Zelten.

 

Warum wird es eingesetzt?

Es soll extrem wasserdicht und gleichzeitig wasserdampfdurchlässig sein.  Daher wird angenommen, dass einerseits Feuchtigkeit raus gelangen kann und andererseits das Gewebe von außen wasserdicht bleibt.

Das Innenzelt ist mit dem Einsatz von Gore Tex überflüssig geworden, weil das Kondenswasser nicht mehr kondensiert, sondern als Wasserdampf nach außen geleitet wird. Allerdings hat es sich herausgestellt, dass diese Technologie bei Zelten nicht funktioniert.

 

Fazit

Damit das Kondenswasser im Form von Wasserdampf austreten kann, müssen die Temperaturen zwischen Außen und Innen deutlich weit auseinanderliegen. Im Vergleich zur Kleidung ist dieser Temperaturunterschied bei Zelten nicht gegeben. (Tropfsteinhöhle entsteht).

Die Sichtfenster bei Familienzelten bestehen aus einer transparenten, weichen Fensterfolie, die in der Regel in einer Dicke von 0,30 mm. zum Einsatz kommt.
Diese Klarfolie ist aus Polyvinylchlorid (PVC) gefertigt und in verschiedenen Farben erhältlich.

 

Merkmale
  • Glasklare Qualität
  • Knick- und kratzfest
  • Verlässlicher Schutz vor Licht und Wärme
  • Einige Folien haben UV Schutz bis zu 90 % (zertifiziert)
  • Geschmeidig und stabil
  • Je nach Stärke & Härtegrad ist die Folie unterschiedlich geschmeidig
  • Je dicker & härter, desto widerstandsfähiger (Geschmeidigkeit lässt nach).
  • Die Stabilität wirkt sich bei Größe & Packmaß zum Nachteil aus

Die zwei synthetischen Grundgewebe Trailtext oder Trailtext Top sind einseitig beschichtete Polyestergewebe in unterschiedlichen Stärken. Trailtex Top ist ca. 20% schwerer.

 

Merkmale
  • Verwendung bei Saisonzelten und leichten Reisezelten (Trailtex)
  • Wasserdicht
  • Leicht & lichtdurchlässig
  • Umkomplizierte Reinigung
  • Begrenzt wasserdampfdurchlässig–Kondenswasserbildung
  • Geringe Dehnbarkeit
  • Längere Trocknungszeit

Material Innenzelt

Worauf es ankommt

Beim Innenzelt ist es wichtig, auf ein trockenes Zeltinneres zu achten und ein angenehmes Zeltklima zu erhalten.
Luft-und wasserdampfdurchlässige, leichte und besonders atmungsaktive Stoffe eignen sich dafür besonders gut.

 

Geeignete Gewebe

Die Materialien Nylon, Polyester und Baumwolle werden sowohl beim Außen als auch Innenzelt eingesetzt. Die Merkmale bleiben aber dieselben.
Die Unterschiede beim Innenzelt ist die Herausforderung, das Innere trocken zu halten und die Bildung von Kondenswasser zu verhindern.
Unbeschichtete Baumwollmischgewebe (35 % Baumwolle und 65 % Polyester) oder Nylon-Polyestergewebe erfüllen die Bedingungen und werden in der Regel als Innenzeltgewebe verwendet.

Fazit Innenzelt

Beim Innenzelt sollte immer ein Kompromiss zwischen der Luftdurchlässigkeit und der wasserabweisenden Funktion gefunden werden (viel Luftfeuchtigkeit raus–Kondenstropfen vom Außenzelt abweisen).

Familienzelt Material Innenzelt
  • Angenehmes Klima
  • Höheres Gewicht durch den Baumwollanteil
  • Längere Trocknungsdauer als synthetische Gewebe
  • Kann verrotten, wenn es nicht ordentlich getrocknet oder nass eingepackt wird
  • Atmungsaktiv
  • Luftdurchlässig
  • Leichtes Material
  • Hohe Reißfestigkeit (auch in dünner Qualität besitzt)
  • Wasserabweisend (negativ für Bildung von Kondenswasser)
  • Kann kurzzeitig nass verpackt werden
  • Leichtes Gewebe
  • Licht und Wetterbeständig
  • Nimmt nur wenig Wasser auf
  • Knitter- und reißfes
  • Formbeständig
  • Scheuerfest
  • Pflegeleicht
  • Hohe Atmungsaktivität (unbeschichtet)
  • Kräftiges Gewebe
  • Gute Knitterfestigkeit
  • Kurze Trocknungsdauer

Die synthetische Faser Leacryl wird für Saisonzelte, Ganzjahreszelte und Reisezelte eingesetzt.

  • Hohe Dichte
  • Gute Reißfestigkeit
  • Resistent gegen Schimmelsporen
  • Wasserdampfdurchlässig
  • Wasser-und ölabweisende Imprägnierung
  • Von beiden Seiten PVC beschichtet
  • Längere Trocknungszeit
  • Nicht atmungsaktiv (starke Kondenswasserbildung)

Mesh ist nichts anderes als ein Moskitonetzgewebe und besteht aus Polyester.
Daher wird es auch oft als „No See Um“ bezeichnet, was so viel heißt wie „mikrokleine Sandfliegen“ (Insekten, die man kaum sieht).

 

Verwendung

Mesh Innenzelte haben ein angenehmes Klima, bestehen aus Polyester und werden vor allem für Zelte verwendet, die in trockenen und warmen Gebieten eingesetzt werden. Das Material lässt sich einfach, schnell und vielseitig verwenden.

 

Merkmale
  • Sehr leicht
  • Höchst atmungsaktiv
  • Höhere Luftdurchlässigkeit als Nylonstoffe
  • Wärme entweicht schnell (nur für warme Gebiete sinnvoll)
  • Netzinnenzelte bieten Schutz vor Insekten
  • Kurze Trocknungszeit
  • Gute Sichtbarkeit (Rundumblick in die Umgebung)

Material Zeltboden

Der Zeltboden ist ganz anderen Beanspruchungen ausgesetzt als das Außen- oder Innenzelt. Daher werden hier überwiegend robuste PU-beschichtete Nylon-oder Polyesterböden verwendet.

Anforderungen

Absolute Wasserdichtigkeit und die passende Beschichtung sind beim Zeltboden sogar noch wichtiger als beim Außenzelt. Die Dehnbarkeit des Materials bei Nässe ist nicht so entscheidend und kann vernachlässigt werden.

Ein besonders dicker und stabiler Boden hat gegenüber dem Gewicht Vorrang. Denn ein zerrissener und undichter Zeltboden muss im Urlaub nun wirklich nicht sein.

Tipp: Zeltunterlage sollte schon vor dem Aufbau unter das Familienzelt gelegt werden.

Fazit

Ein „Alleskönner“ Material für jede Gelegenheit und Wetterlage gibt es nicht. Wie bei der Beschichtung richtet sich die Materialauswahl nach dem Einsatzzweck.

Oftmals ist es so, dass der Vorteil des Gewebes auf der einen Seite, einen Nachteil auf der anderen Seite darstellt. Jedes Material hat seine eigenen Stärken und Schwächen.

Faktoren wie Reißfestigkeit, Dehnbarkeit, Wasserdichte, Luftdurchlässigkeit, Materialdichte spielen meistens zusammen und beeinflussen sich gegenseitig.

Es macht Sinn, diese Eigenschaften zu vergleichen und sie entsprechend der eigenen Erwartungen gegeneinander abzuwägen.
Die besonderen Merkmale der einzelnen Gewebsarten sollten in die Kaufentscheidung miteinfließen.

Beschichtungen

Die richtige Beschichtung ist ein entscheidendes Qualitätsmerkmal bei der Auswahl von dem perfekten Familienzelt. Durch die Beschichtung bekommt das Material eine höhere Beständigkeit sowohl gegen Witterung als auch UV-Strahlen.

Zusätzlich wirkt sich eine Beschichtung sehr positiv auf die Reißfestigkeit und die Wasserresistenz des Materials aus. Der Nachteil ist, dass das Material dabei an Atmungsaktivität verliert. Baumwolle braucht keine Beschichtung, da das Material bei Feuchtigkeit aufquillt.

Beschichtungen unterscheiden sich in der Beschaffenheit und im Preis. Silikon ist die hochwertigste und auch die teuerste Form der Beschichtung. Polyurethan ist hochwertig und bewegt sich im mittleren Bereich.

PVS, Acryl und Alubedampfung sind die günstigsten Möglichkeiten. Bei Flexibilität, Langlebigkeit und Umweltverträglichkeit müssen beim Letzteren Abstriche gemacht werden. 

Familienzelt Wassersäule Material Detail
Vorteil
  • kostengünstig in der Herstellung

 

Nachteil
  • Laut und knistert
  • Löst sich vom Gewebe
  • Trägergewebe wird geschwächt
  • Geringe Elastizität und Flexibilität
  • Bricht bei Kälte
  • Relativ geringe Wassersäulen
Verwendung

Zeltböden, Bodenwannen und Außenzelt

PU wird im Außenzelt Bereich in mehreren Schichten von außen und innen einseitig auf das Material aufgetragen. Diese Beschichtung gehört zu den Standards bei Mittelklassenzelten.

 
Vorteil
  • Hochwertiges & flexibles Material
  • Sehr kältebeständig
  • Hohe Stichfestigkeit
  • Geringe Auflösung
  • Hohe Dichte

 

Nachteil
  • Schwächt das Trägermaterial (dünn aufgetragen)
  • Weniger UV-beständig (bei Außenmaterial)
  • Schwerer als Silikon
  • Bei häufiger Nutzung in sonnenreichen Gebieten kann der Wert der Wassersäule stark sinken, die Beschichtung abreiben und spröde werden.

 

Tipp: PU Beschichtung lässt sich mit einem speziellen Klebeband und einem Nahtband problemlos verschweißen. Damit wird die Wasserdichtigkeit an den Schwachstellen, den Nähten, deutlich verbessert und die Zelte sind damit 100 % wasserdicht.

PU beschichtete Zelte besitzen daher meist eine hohe Wassersäule und sind besonders gut geeignet für Camping bei großen Temperaturschwankungen und Frost.

Verwendung

Silikon wird meistens nur für Außenzelte aus Polyamid-Gewebe benutzt und wird dabei beidseitig in mehreren Lagen auf das Material aufgetragen. Es gibt auch Mischformen, bei denen die Silikon-Beschichtung nur außen und eine PU-Beschichtung innen verwendet wird.

Aufgrund der Erhöhung der Reißfestigkeit und der UV Belastbarkeit wird diese Beschichtung insbesondere bei Zelten aus sehr dünnen und leichten Hochleistungswerkstoffen eingesetzt.

 

Vorteile
  • Hochwertig
  • Langlebig und elastisch
  • Erhöht die Reißfestigkeit des Trägerstoffes
  • Sehr gute UV-Beständigkeit
  • Erhöht die Stabilität des Gewebes
  • Ermöglicht ein sehr gutes Abperlen des Wassers
  • Ist leicht

 

Nachteile
  • Kälteempfindlich
  • Geringe Belastbarkeit bei hohem punktuellen Druck
  • Kann nicht abgeklebt werden
  • Eine niedrigere Wassersäule als PU beschichtetes Material

 

Einige Hersteller verwenden spezielle Nahttechniken, um die Nähte bei Silikon beschichtetem Material wasserdicht zu machen.

Tipp: Da bei Silikon beschichteten Zelten keine Nahtbandversiegelung möglich ist, empfiehlt es sich, die Nähte zusätzlich mit einem Nahtdichter zu bearbeiten.  
Dafür verwendet man am besten Baumwolle als Nähgarn. Da sie bei Nässe aufquillt, dichtet es so die Nähte zusätzlich ab und bietet den besten Schutz vor Wasser. Vom günstigeren Nylongarn ist abzuraten, da dieser Stoff nicht aufquillt.

Vorteil
  • Günstig in der Herstellung
  • Höhere Lebensdauer
  • Hohe Abtriebsfestigkeit
  • Gute UV Resistenz
 
Nachteil
  • Verdunkelt das Zeltinnere
  • Zelt heizt schnell auf (bei Beschichtung innen)
Vorteil:
  • Kostengünstig in der Herstellung
 
Nachteil:
  • Nicht umweltverträglich
  • Bricht bei Kälte
  • Löst sich nach einiger Zeit Acryl

Zeltgestänge

Worauf es ankommt

Das Zeltgestänge ist ein wesentliches Element bei einem Familienzelt. Es ist die Basis, um das Zelt richtig aufzurichten und aufspannen zu können. An das Gestänge Material werden unterschiedliche Anforderungen gestellt. Es muss witterungsfest, langlebig und kostengünstig sein. Der Auf- und Abbau sollte möglichst schnell und einfach sein. Die Stabilität, ein möglichst leichtes Gewicht, ein gewisser Grad an Biegsamkeit sowie Bruchsicherheit entscheiden über die Qualität.

 

Welche Gestänge gibt es?

Zeltgestänge werden in verschiedenen Materialien, Durchmessern und Stärken für normale und extreme Witterungsverhältnisse angeboten. Sie bestehen aus mehreren Teilen wie z.B. den Gestängebögen, einzelnen Stangen, Zusatzstangen und Stangen für das Vorzelt oder das Sonnendach. Unterschiedliche Elemente können auch aus unterschiedlichem Material hergestellt sein. Das Gestängekonstrukt ist in einzelne Abschnitte geteilt, die mit einem Gummiband und meistens auch über Verbindungshülsen miteinander verbunden werden.

 

Worauf muss ich beim Kauf achten?

Bei der Herstellung wird das Stangengerüst an die Zeltform, das Gewebe und den Verwendungszweck angepasst. Das Zeltgestänge wird beim Familienzelt grundsätzlich mitgeliefert und unterscheidet sich je nach Modell im Material und Durchmesser. Beim Kauf sollte man sich nach diesen Kriterien richten und entscheiden, ob das Zeltgestänge für den Zweck angebracht ist.

Familienzelt Gestänge

Fazit

Bei der Zeltgestänge Auswahl sollte man darauf achten, dass das Material stabil und flexibel zugleich ist. Es sollte passgenau sein und sich einfach zusammenstecken lassen können. Je größer der Durchmesser, desto stabiler ist das Stangenkonstrukt. Das erhöht allerdings auch das Gewicht.

Tipp: Bei Bruch können Stangen und einzelne Elemente bei unterschiedlichen Händlern online oder im Outdoor Fachhandel nachbestellt werden.

  • Verwendung bei Gruppen & Hauszelten aus Baumwolle
  • Robust, stabil, solide
  • Strapazierfähig
  • Komplettes Gerüst oder separate Aufstellstangen (Vorzelt)
  • Hohes Gewicht
  • Geringere Flexibilität
  • Teurer als Aluminiumstangen
  • Geeignet für Saison – und Dauercamper mit festen Standort
  • Innen liegendes Gummiband
  • Außen angebrachte Hülsen
  • Über Verbindungshülsen & Gummizug zusammengehalten
  • Flexibel
  • Günstiger als Stahl
  • Geringere Stabilität
  • Begrenzte Bruchsicherheit (bei starkem Wind)
  • Geringe UV-beständigkeit
  • Wird brüchig & fransig (Problem beim Zusammenstecken)
  • Verwendung bei günstigeren Zeltmodelle

Tipp: Fiberglasgestänge nicht ziehen, sondern nur schieben. Ansonsten können die Gestänge auseinander gehen.

Aluminiumgestänge werden abhängig von der Legierung in unterschiedlichen Varianten und Ausführungen angeboten.

  • Niedrigere Festigkeit (reines Aluminium)
  • Starke Legierung (Festigkeit erhöhen)
  • Je stärker die Legierung, desto fester und unflexibler
  • Jede Legierung hat eine eigene Bezeichnung
  • Legierung-Bezeichnung steht für Qualität
  • Legierungen 7001 – T6 oder 7075 – T6 eignen sich sehr gut für Familienzelte

Die erste Zahl steht für die Art der Legierung (Festigkeit und Steifigkeit). Die zweite Zahl zeigt den Aushärtungsgrad der Wärmebehandlung an. T1 ist dabei der niedrigste, T 10 der höchste Grad.

 
Gestängebögen aus Aluminium sind:
  • elastischer, leichter, stabiler als Fiberglas
  • UV beständig
  • Über Gummiband & innenliegende Verbindungsstellen verknüpft.
  • Bogenabschnitte mit kleinem Durchmesser sind vorgebogen (Bruchgefahr verringern)
  • Unterschiedliche Durchmesser  erhältlich
  • Hochwertige Aluminiumgestängen: 8,5 und 9,5 mm. Durchmesser
  • Einfache Zeltstangen: 11 mm. im Durchmesse

Bei Familienzelten werden meistens aus Aluminium gefertigte Stangen verwendet.
Diese haben einen größeren Durchmesser als klassische, kleine Zeltstangen. Sie sind stabil und bieten durch ihr leichtes Gewicht einen Vorteil gegenüber Stahlgestängen.

Das ist ein besonders hochwertiges Aluminium, das zusätzlich durch das Auftragen einer Schutzschicht witterungsbeständiger gemacht wird
(Eloxal – Verfahren).

 
Vorteile der Bearbeitung
  • glatte Oberfläche
  • Höhere Gleitfähigkeit
  • Teile werden ohne Verbindungshülsen zusammengesteckt
  • Bei Frost kleben die Hände nicht fest
  • Leichter als Stahl ( 50% weniger Packgewicht)
  • Für Reisecamper ideal

Dieses Material vereint alle notwendigen Kriterien für ein optimales Gestänge und wird vor allem bei teuren Expeditionszelten eingesetzt.

 

  • Flexibel
  • Bruchsicher
  • Kälteresistent
  • Salzwasserfest
  • Leichter als alle anderen Materialen
  • Sehr hohes Preissegment
  • Wird selten verwendet

Das Material findet bei sehr hochwertigen Zeltmodellen Verwendung und das bei nur einer kleinen Anzahl von Gestängen.

 

  • Hochwertigstes Material von allen
  • Außerordentliche Kälte und Hitzestandhaftigkeit
  • Hohe Widerstandsfähigkeit
  • Extrem leichtes Gewicht

Gewicht & Packmaß

Familienzelte gibt es je nach Größe, Ausstattung und Material in unterschiedlichen Gewichten und und Packmaßen. Je nachdem, welche Transportmöglichkeiten man hat, ist das Gewicht und das Packmaß ausschlaggebend.

 

Mit dem Auto anreisen

In den meisten Fällen wirst du wahrscheinlich mit deiner Familie mit dem Auto zum Campingplatz fahren. In diesem Fall, bei einem festen Standort und einem längeren Aufenthalt an einem Ort, sind Faktoren wie Größe und Stauraum wichtiger als Gewicht und Packmaß.

Dennoch sollte man diesen Aspekt nicht vollkommen vernachlässigen. Gerade, wenn man mit Kindern unterwegs ist, sind schnell viele Sachen und Gegenstände im Gepäck. Daher ist es günstig, wenn das Zelt möglichst kompakt ist und sich gut verstauen lässt. Ein vollgepacktes Auto zusammen mit der ganzen Familie hat auch ruck zuck ein ordentliches Gewicht zu tragen und verbraucht deshalb auch mehr Sprit.

 

Mit dem Fahrrad, auf dem Wasser oder zu Fuß

Wenn eine Rad-oder Paddeltour oder sogar eine Wanderung mit mehreren Standorten geplant ist, bietet es sich an, ein möglichst leichtes Zelt mit einem kleinem Packmaß zu wählen.

Gewichtsunterschiede von bereits 3 oder 4 kg machen sich auf dem Rücken schnell bemerkbar. Leichte 3 oder 4 Personen Familienzelte lassen sich viel angenehmer tragen und sind schonender für den Rücken. Ein Gewicht unter 5 kg bei einem 4 Personen Zelt ist gut geeignet für familienfreundliche Touren mit mehreren Stationen. Hier gilt es wieder einen Kompromiss zu finden zwischen Gewicht, Preis und den persönlichen Anforderungen.

Leichtes Zelt

Das Gewicht kann sehr stark variieren und hängt unmittelbar mit der Zeltgröße zusammen. Prinzipiell kann man sagen, je kleiner das Zelt, desto leichter ist das Gewicht.

Ein leichtes Zelt mit einem möglichst leichten Obermaterial, einer einfachen Ausstattung und leichtem Zeltgestänge lässt sich gut transportieren und bietet Flexibilität auf Familientouren, z.B. das High Peak Nevada.

Sobald man mit mehr als 3 Personen verreist und Wert legt auf Komfort, kommen die leichten Zelte jedoch an ihre Grenzen. Daher sollte das Zeltgewicht im Verhältnis zu den gestellten Anforderungen beurteilt werden.

  • 3 Personen Zelt: 4 – 9 kg
  • 4 Personen Zelt: 4 – 21 kg
  • 5 Personen Zelt: 8 – 21 kg
  • 6 Personen Zelt: 8,5 – 37 kg
  • 8 Personen Zelt: 19 – 35 kg
  • 10 Personen Zelt: 12 – 29 kg

 

Fazit 

Wer flexibel und mobil bleiben will, sollte ein möglichst leichtes Familienzelt auswählen. Wer beim Transport nicht auf Gewicht und Packmaß achten muss, kann sich auch für ein Zelt mit einem höheren Gewicht entscheiden, und damit auch für mehr Stabilität und Komfort.

Tipp: Beim Familienzelt Kauf auf ein gutes, durchschnittliches Gewicht und ein kompaktes Packmaß achten.

Belüftung beim Familienzelt

Mit der richtigen Belüftung wird Kondenswasserbildung vermieden und ein angenehmes Luftklima zu geschaffen. Das Zeltstoffmaterial, die Anzahl der Eingänge, und die Konstruktion sind für eine gute Belüftung verantwortlich. Kondenswasser (Schwitzwasser, Tauwasser) ist Wasser, dass sich an einer kühlen Oberfläche niederschlägt.

Es bildet sich immer dann, wenn Feuchtigkeit vorhanden ist und nicht entweichen kann. Bei der Ausatmung wird warme, feuchte Luft ausgeatmet. Sie ist aufgrund ihrer Temperatur leichter als trockene und kalte Luft und steigt daher nach oben.

Wenn die feuchte Luft nicht nach draußen entweichen kann, schlägt sie sich am Außenzelt in Form von Wassertropfen nieder. Der Wasserdampf verändert seine Form und wird zu Wasser.

Je kälter der Bereich am Außenzelt ist, desto schneller passiert dieser Vorgang.

 

Ursachen für Feuchtigkeit

  • Atmung des Menschen
  • Bestehende Luftfeuchtigkeit
  • Natürliche Feuchtigkeit des Bodens

Belüftung Nylon, Polyester- und Baumwollzelt

Wenn alle Eingänge und Apside verschlossen sind und das Überzelt bis zum Boden reicht, sind Nylon und Polyester beschichtete Zelte praktisch luftdicht. Diese Zelte müssen regelmäßig sehr gut belüftet werden, um die Entstehung von Kondenswasser zu vermeiden. Gute Ventilationssysteme spielen für Zelte aus Kunstgewebe eine entscheidende Rolle bei der Kaufentscheidung.

Baumwollzelte haben im trockenen Zustand eine sehr gute Atmungsaktivität und sorgen konstant für ein gutes Luftklima. Im nassen Zustand verlieren sie jedoch an Luftdurchlässigkeit.

Was macht eine gute Belüftung aus?

Ein Familienzelt ist mit mehreren Belüftungsmöglichkeiten wie Fenster, Ventile, Luftkanäle oder Klappen ausgestattet. Ein vielseitiges System aus möglichst vielen Lüftungskanälen sorgt dauerhaft für ein gewünschtes und angenehmes Zeltklima. Eine helle Zeltfarbe wirkt dem Aufheizungseffekt zusätzlich entgegen.

Damit die Luft innerhalb des gesamten Zeltraumes ausreichend zirkulieren kann, braucht das Familienzelt besonders im oberen Bereich genügend große Lüftungsöffnungen, eine Dachluke zum Beispiel.
Sie ist nicht nur eine praktische Lüftungsmöglichkeit, sondern bietet auch noch einen schönen Ausblick in den Himmel.
Wenn Apside (Vorzelt) sich von oben öffnen lassen, können auch sie sehr gut zur Belüftung genutzt werden.

Optimal ist es, wenn das Familienzelt über zwei oder mehr Eingänge verfügt. Wenn sie gegenüberliegen, kann bei Bedarf für einen kurzen Durchzug gesorgt werden. Das bringt die notwendige Querdurchlüftung und lässt das Kondenswasser der Nacht ausweichen.

Zelte, bei denen das Außenzelt möglichst weit oben über dem Boden endet, haben normalerweise eine gute Belüftung (instabil bei Unwetter).

Bei Modellen mit einem zum Boden gezogenem Außenzelt, kann zum Ausgleich ein leichtes, luftdurchlässiges Innenzelt (ein Moskitonetz) eingesetzt werden. Zusammen mit den vorhandenen Luftventilen kann auch hier für einen guten Sauerstoffaustausch gesorgt werden.

Außerdem unterstützt ein ausreichend großer Abstand zwischen Außen-und Innenzelt den Luftkreislauf.

Fazit

Das Familienzelt sollte möglichst viele unterschiedliche Belüftungsmöglichkeiten haben. Mehrere Eingänge und Lüftungsklappen im Zeltdach sind die optimale Lösung. Je nach Material muss das Zelt unterschiedlich intensiv belüftet werden.

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